Die Kirche hl. Anne in Slovenske Konjice

Die Kirche hl. Anna in Slovenske Konjice ist eine ehemalige Schlosskapelle. Heute ist sie eine malerische Friedhofskirche, die mit ihren Gräbern Licht in die Welt der Vergangenheit bringt.

Gebühren:

Der Besuch der Kirche ist kostenlos

Arbeitszeit:

Eine Besichtigung nach Voranmeldung im TIC - Touristeninformationszentrum von Slovenske Konjice, Stari trg 27, 3210 Slovenske Konjice möglich.

T: +386 (0) 3 759 31 10

M: +386 (0) 51 444 141

E: info@tickonjice.si

Die Kirche hl. Anna liegt lauschig über der Stadt Slovenske Konjice. Sie ist eine ehemalige Schlosskapelle, die ihre Merkmale aus dem 16. Jahrhundert fast vollständig bewahrt hat. Sie ist ein traditionelles Sakralgebäude mit starken Elementen der Renaissance. Heute, mit ihrer Lage in der Mitte des alten Friedhofs, dient sie als Friedhofskirche. Sie ist von alten Grüften und Gräbern umgeben, die von der prunkvollen Geschichte des Ortes zeugen.

Die merkwürdige Kirche hl. Anna:

    Ungeachtet dessen, dass die Kirche im Grunde als Schlosskapelle diente ist sie sehr groß. An der Giebelseite der Remise befindet sich das eingebaute Wappen der Familie Khiessl, die einst im alten Schloss herrschte. Die Fenster des Kirchenschiffs haben eine runde Form mit einfacher Profilierung, was zu jener Zeit ein außergewöhnliches Merkmal der Sakralbauten war. Die Fassade ist von einer ungewöhnlichen kranzartigen Mauer in Form eines Arkadenfrieses umgeben, die auf einer geometrischen Konsole ruht.

Die Herausforderung für die Besucher: Finden Sie die Gräber dieser berühmten Personen und Familien!

    Die Kirche ist sehr bekannt wegen der Gruft von Familie Tattenbach, sowie von bedeutenden Herrschaften des alten Schlosses auf Konjiška gora. Auch die Familie Windischgrätz, die bis zum Zweiten Weltkrieg Eigentümer des alten Schlosses und des jüngeren Trebnik-Schlosses war, ruht auf dem Friedhof  von Konjice. Bescheidener, aber nicht weniger wichtig ist das Grab der Anfängerin desSpiritualismus in Slowenien und der Heilerin Adelma von Vay. Die älteren Einheimischen bezeugen immer noch, dass ihr Magnetismus von ihrem Grab oben auf dem Friedhof aus zu spüren ist. Es ist auch interessant, dass Adelma so nahe an der Kirche hl. Anna begraben wurde, obwohl sie evangelischer Konfession war.